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Wie glücklich ist die Republik? – Glücksstudie vorgestellt

März 8th, 2007 · Keine Kommentare

MAX WERNER | Sind wir ein glückliches Volk? Deutschland hat mit seinem Glück doch ein wenig Probleme, gilt als bürokratisch, kühl und voller Selbstmitleid. Jammern auf hohem Niveau. Die Zeitschrift emotion stellt die Glücksstudie 2007 vor.Glücksforschung mit langer Tradition in den USA ist in Deutschland relativ neu. Prof. Dr. Renate Köcher von IfD Allensbach hat im Auftrag der Zeitschrift geforscht, die künftig sich vermehrt für das Volksglück einsetzen möchte. Untersucht wurden drei Hauptfelder: Das Wohlbefinden und Glück des Einzelnen, hier die Einflussfaktoren auf das Individuelle Glück. Die Entwicklung einer glücklichen eigenständigen Persönlichkeit und die gesellschaftlichen Umstände, die das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsbildung fördern.

Gesucht wurde der „Sinn des Lebens“, der meist im glücklich sein gesehen wird. Wichtig sind den Befragten Liebe und geliebt werden (77%), die persönliche Zufriedenheit (75%) und die Fähigkeit sich über die kleinen Dinge des Lebens zufreuen (62%). Entsprechend sind auch die Situationen in denen Glück erlebt wurde der Urlaub (73%) oder die Situation des verliebt seins (73%). Während das Zusammensein mit Freunden in jungen Jahren sehr wichtig ist, nimmt die Bedeutung der Natur als Glücksort im Alter stark zu. In der Selbsteinstufung des Glücks gaben immerhin 72% der Bundesbürger an glücklich zu sein, 28% sind demnach unglücklich.

Mehr auf der Website der Zeitschrift emotion unter www.emotion.de

Tags: Marketing und Kommunikation · NewsMARK # 004 - März/April 2007