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„Kinder-Medien-Preis“ 2008 für „Max Minsky und ich“ und „Der Mondbär“

Juni 22nd, 2008 · Keine Kommentare

Große Freude bei der heutigen Preisverleihung des „Kinder-Medien-Preises“ im Gasteig im Rahmen des Münchner Filmfestes: Der Hauptpreis, dotiert mit 3000 Euro, ging an die Regisseurin des Kinderfilms „Max Minsky und ich“ (X Filme), Anna Justice. Die Begründung der Jury: „Die hinreißend komische und zugleich rührende Coming-of-Age-Geschichte fügt Gegensätzliches zusammen, wobei Basketball und religiöse Unterweisung, eine pubertierende Tochter und ihre nervige Mutter, ein Bücherwurm und eine Sportskanone, Berliner Jugendkultur und traditionsgebundenes jüdisches Leben aufeinander prallen. Anna Justice hat die Romanvorlage in ihrem Regiedebüt stilsicher und mit leichter Hand in einen temporeichen Kinderfilm transponiert. Der Film erzählt einfühlsam von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und des Erwachsenseins, weshalb er für junge wie ältere Zuschauer Unterhaltung auf hohem Niveau bietet.“

Den 2. Preis und damit 2000 Euro erhielten die Produzenten Gabriele Walther (Caligari Film) und Frank Piscator (ndF) für die Zeichentrickserie „Der Mondbär“ (ZDF). „Mit der Animationsserie, die um die Grundthemen Freundschaft und Vertrauen kreist, wurden die bereits vorliegenden Bilderbücher adäquat für das Medium Fernsehen adaptiert: Kindgerecht in Stil und Dramaturgie hat die Serie bei ihrer Ausstrahlung im KIKA eine überdurchschnittlich hohe Akzeptanz bei den jüngsten Zuschauern erfahren. Die beiden Produzenten haben sich mit ihrem Engagement um die deutsche Animations-Szene verdient gemacht.“

Mit je 500 Euro wurden die Nachwuchsdarsteller Zoe Moore für ihre Rolle als Nelly in „Max Minsky und ich“, sowie Lukas Schust für seine Darstellung des Tim in dem Fernsehfilm „Das Wunder von Loch Ness“ (Rat Pack/ SAT.1) ausgezeichnet. Die Jury: „Zoe Moore spielt den Teenie aus jüdischem Elternhaus so souverän, dass man ihr jede Nuancedieses vielschichtigen Charakters glaubt – die Hartnäckigkeit, das Träumerische, den Ernst und den Charme.“ Über Lukas Schust urteilt die Jury, „dass er den wissensdurstigen, pfiffigen Tim sehr überzeugend spielt und es dabei locker mit seinen erwachsenen Partnern aufnimmt. Überdurchschnittliches Talent aber entfaltet er inder Interaktion mit seinem virtuellen Partner, denn der Druide „Oki“ ist eine computeranimierte Figur. Dennoch wirkt das Spiel von Lukas Schust völlig natürlich und emotional wahrhaftig.“

Ein undotierter Sonderpreis ging an Martin Reinl für die Gestaltung der Kinderserie „Peb & Pebber – Helden privat“ (Super RTL). „Spielerisch-unterhaltsam und lehrreich zugleich, wird dieses zeitgemäße Fernsehformat seiner Zielgruppe voll gerecht“, so die Jury.

Insgesamt waren in diesem Jahr 18 Film- und Fernsehproduktionen für den „Weißen Elefanten“ nominiert. Der „Kinder-Medien-Preis“ wird vom Medien-Club München e.V. vergeben und der Bayerischen Sparkassenstiftung gefördert. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Unterstützt wird der Preis außerdem von der Egidius-Braun-Stiftung des DFB, der Bayerischen Staatskanzlei sowie weiteren Partnern und Sponsoren aus der Medienwirtschaft. Schirmherrin ist die Bayerische Familienministerin Christa Stewens.

Knapp 1000 Gäste feierten heute im Gasteig gemeinsam mit der Familienministerin, Laudator Uwe Ochsenknecht, weiteren Prominenten sowie Freunden und Förderern des Kinder-Medien-Preises die Verleihung des „weißen Elefanten“.

Tags: Medien- und Marketingmix