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Eurovision Song Contest: Stefan Raab will mit Deutschland in die Top 10 in Oslo

Januar 21st, 2010 · 2 Kommentare

Stefan Raab definiert seine Ziele für den diesjährigen Eurovision Song Contest. „Mein Ziel beim Eurovision Song Contest sind die Top Ten.“ Stefan Raab erklärt exklusiv in TV DIGITAL, wie er seine Castingshow „Unser Star für Oslo“ zum Event machen will. Ob Raab das Ziel erreicht? Die Top 10 in Oslo wäre ein riesen Erfolg für Deutschland, nachdem die Teilnehmer der vergangenen Jahre immer kurz vor dem letzten Platz waren hat die ARD Raab als Retter bestellt. Hilft er? Drei relativ erfolgreiche Titel, ein von ihm selber gesungen, hatte er bei dem europäischen Schlagerwettbewerb.

[ots] Am 29. Mai findet in Oslo der diesjährige Eurovision Song Contest statt. Um den deutschen Teilnehmer zu ermitteln, suchen in der achtteiligen Castingsendung „Unser Star für Oslo“ (ab 2.2., immer dienstags, 20.15 Uhr) die Sender Das Erste und ProSieben zum ersten Mal gemeinsam nach einem geeigneten Kandidaten.

Moderator und Entertainer Stefan Raab, der in der Show zusammen mit Prominenten als Juror auftritt, sagt in dem Exklusiv-Interview mit TV DIGITAL, dass dem deutschen Vorentscheid bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. „Der ‚Eurovision Song Contest‘ ist medial ein unglaubliches Pfund. Aber als eine der größten Shows der Welt ist er immer stiefmütterlich behandelt worden, weil der Vorentscheid aus nur einer Sendung bestand. Jetzt lernt das Publikum seinen Star für Oslo in acht Shows kennen.“

Nötig geworden war die ungewöhnliche Kooperation der Sender, weil die deutschen Teilnehmer zuletzt so schlecht abschnitten. Für Raab war das keine Ãœberraschung, wie er TV DIGITAL sagt. „Es ist der falsche Weg, wie letztes Jahr mit Dita von Teese eine US-Stripperin zu schicken, die für viel Geld zugekauft wird. Das wirkt unsympathisch, nach dem Motto: Die Deutschen kaufen sich einen Superstar und versuchen, einen auf dicke Hose zu machen.“ Angst, selbst zu scheitern, habe er nicht. „Die Leute erkennen an, wenn man mutig etwas anpackt und am Ende vielleicht nicht der strahlende Sieger ist, aber alles gegeben hat.“ Er werde „alles dafür tun, dass Deutschland auf den vorderen Plätzen landet. Mein Ziel sind die Top Ten“. Allerdings: „Die Zahl der Teilnehmerländer, die eine orientalische Musikkultur haben, ist stetig gewachsen. Und wenn ein Armenier an orientalische Klänge gewöhnt ist, dann findet er natürlich den Song aus Aserbaidschan geiler als den aus Irland.“

Die Konkurrenz der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“, die im gleichen Zeitraum läuft, fürchtet er nicht. „Wir sind die klare Alternative. Wir sind an Nachhaltigkeit interessiert, bei anderen Shows ist es meist nach zwei Singles vorbei. Dort wird auf Styling und Marketingtauglichkeit Wert gelegt, aber nicht auf musikalische Substanz.“ Diese Shows seien wie Benzin, so Raab.

„Angezündet, wird es schnell ganz heiß, aber nach einer Minute ist es vorbei. Unsere Kandidaten sind wie schöne dicke Holzscheite. Da können Sie sich muckelig lange davorsetzen.“

Tags: Medien- und Marketingmix

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Katja // Jan 24, 2010 at 13:01

    habe nur mal einen wirklich guten Vorschlag für
    den Songkontset. Geboren um zu Leben von UNHEILIG Einen besseren Beitrag gibts zur Zeit nicht.

  • 2 Flug // Feb 10, 2010 at 12:38

    Also normalerweise mag ich diese Kastingshows ja garnicht, und der GrandPrix geht mir sowieso am **** vorbei.
    Aber nachdem ich dann letzte mal zufällig beim zappen Lenas Auftritt gesehen hatte, war ich gestern dann ganz
    bewusst auf der Couch um die zweite Show zu sehen. Leon hat mich ja fast zu Tränen gerührt und auch sonnst
    bin ich einfach begeistert, welche Talente sich noch in Deutschland versteckt hatten. Und auch wenns dann mal
    wieder nicht zum GrandPrix reicht, eine Gewin für alle Musikliebhaber ist das alles trotzdem und ich glaube von
    dem einen oder der anderen wird man auch in Zukunft noch mal was hören.

    Gruß
    Peter Heier

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