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ARD-Deutschlandtrend: Am Sonntag hätten wir eine neue Regierung

August 6th, 2011 · Keine Kommentare

[NM] Die neuste Sonntagsfrage wirkt wie ein Alarmsignal an die Bundesregierung. Nur noch 25% sind mit der Arbeit der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP zufrieden, fast 75% sind weniger und gar nicht zufrieden. So die Ergebnisse des ARD-Deutschlandtrend, der am 4. August 2011 veröffentlicht wurde. Zwar wären die Unionsparteien mit 32% (33% west, 30% ost) unverändert stärkste Fraktion im Bundestag, aber Koalitionspartner FDP käme mit nur noch 4% Stimmanteil (4% west, 3% ost) nicht mehr ins Parlament.

Vermutlich wäre es Rot-Grün, mit insgesamt 51% dürfen sich SPD und Bündnis90 / Die Grünen über eine absolute Mehrheit freuen. Leichte Zugewinne von 2% bei der SPD auf 28% (29% west, 25% ost). Die Grünen weiter stark bei 23% (24% west, 16% ost) und auch Die Linke ist mit 8% im Parlament. Bei dieser Partei zeigt sich weiterhin ein starker Unterschied zwischen Ost- und West-Deutschland. Während in den älteren Bundesländern nur 5% die Linken wählen, sind es in den neueren Bundesländern immerhin 21%.

Mit der Arbeit der Regierung überwiegend zufrieden sind nur die Anhänger von CDU/CSU mit 57%, selbst die FDP-Wähler zeigen sich mit der Regierungsarbeit auch ihrer Partei zu 76% unzufrieden.

Düfte Deutschland seinen Regierungschef selber wählen, würde Angela Merkel (CDU) das Duell nur gegen Jürgen Trittin (Grüne) gewinnen, das Ergebnis 56% zu 23%. Im Bundeskanzler-Duell Merkel gegen Walter Steinmeier wird der SPD-Mann gewinnen (40% zu 44%) und noch offensichtlicher wäre es gegen Peer Steinbrück (SPD) mit 38% zu 46%.

Während ein Großteil der Bevölkerung der Wirtschaft die Macht der Entscheidung zuspricht, zeigt dieser Bereich auch verantwortlich für ein Rest an positiver Grundstimmung. Die Politik in Deutschland und die angespannte Weltwirtschaftslage führen dazu, dass weiterhin ein Großteil der Bevölkerung (57%) eher beunruhigt ist. Hier gab es einen Anstieg um 6% gegenüber dem Vormonat.

Tags: Medien- und Marketingmix · Medienforschung