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ARD: Lage in Japan kippt 30 Jahre Musikantenstadl

März 12th, 2011 · Keine Kommentare

[NM / OTS] Nach Erdbeben und Tsunami teilt die ARD jetzt die Änderungen in ihrem Programm mit. Die Berichterstattung über die Atom-Katastrophe führt auch zum Ausfall der für 20:15 Uhr geplanten Sendung „30 Jahre Musikantenstadl“. Die TV-Show soll später nachgeholt werden. Am Samstag und Sonntag werden aus aktuellem Anlass zahlreiche Sondersendungen in das Programm genommen. Kritik mussten sich ARD und ZDF bereits in den Social Netzwerken im Netz gefallen lassen: Wintersport und Kindersendungen statt einer Berichterstattung aus Japan. In der vorliegenden Pressemeldung der ARD heißt es: Aufgrund der dramatischen Geschehnisse in Japan seit dem schweren Erdbeben und dem Tsunami am Freitag, 11. März 2011, hat Das Erste zahlreiche Sondersendungen ins Programm genommen, die die Zuschauer aktuell und umfassend über die Lage informieren.

In zahlreichen Sonderausgaben der „Tagesschau“, mit einem weiteren „Brennpunkt“ um 20.15 Uhr und einem Beitrag im „Europamagazin“ wird Das Erste am heutigen Samstag über die Ereignisse in Japan und ihre möglichen Auswirkungen für die Bevölkerung berichten. Die für 20.15 Uhr vorgesehene Jubiläumsshow „30 Jahre Musikantenstadl“ wird aus dem Programm genommen und zu einem späteren Termin gesendet. Das haben der Intendant des innerhalb der ARD sendungsverantwortlichen Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, und der Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, Volker Herres, einvernehmlich mit den Programmverantwortlichen von ORF und SRG entschieden. Nach dem 30-minütigen „Brennpunkt“ wird um 20.45 Uhr die aktuelle 45-minütige Dokumentation „Tschernobyl – Der GAU und die Ohnmacht der Politik“

(MDR) ausgestrahlt, im Anschluss folgt eine 45-minütige Ausgabe der „Tagesthemen“.

Diese umfassende Berichterstattung setzt sich auch am morgigen Sonntag fort: Geplant sind Sonderausgaben des „ARD-Morgenmagazins“

von 7.40 bis 10.00 Uhr und des „ARD-Mittagsmagazins“ von 13.00 bis

13.45 Uhr, der „Weltspiegel“ und „Anne Will“ werden sich ebenfalls mit den katastrophale Geschehnissen in Japan beschäftigen. Die ARD-Vorsitzende Monika Piel erklärte, angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan werde der Programmablauf im Ersten laufend der aktuellen Entwicklung angepasst. „Die ARD“, so Piel, „reagiert damit schnell, angemessen und kompetent auf das Informationsbedürfnis des Publikums.“

Vor Ort in Japan sind gegenwärtig Philipp Abresch, Robert Hetkämper und Ariane Reimers (alle NDR) als Korrespondenten. Dieses Team wird noch heute verstärkt durch Stephan Stuchlik (WDR).

Tags: Medien- und Marketingmix · Medienbranche