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DFB-Pokal in Berlin: BAK07 gelingt der Zaubersieg gegen TSG Hoffenheim

August 18th, 2012 · Keine Kommentare

[NM] DFB-Pokal in Berlin. Der Berliner Regionalfußballverein Berliner Athletik Klub 07 e.V. hat ein kleines Wunder verbracht. Den Zaubersieg gegen den Bundesligaverein TSG 1899 Hoffenheim. Ausgerechnet Markus Babbel ist Trainer von Hoffenheim, Babbal war bis Ende 2011 bei der Berliner Hertha, die nach nur einer Saison wieder in die 2. Liga abgestiegen ist. Gerade einmal 1468 zahlende Gäste besuchten das Berliner Poststadion. Bereits nach 2 Minuten zeigte sich, das BAK07 keinerlei Respekt vor dem 1. Liga-Verein aus Baden-Württemberg hat. Überrascht vom frühen Treffer war auch Ex-Nationaltorwart Tim Wiese, der im Tor für Hoffenheim stand. 

Schon jetzt war das Spiel für BAK07 ein ein Erfolg. Immer wieder Rufe „BAK, BAK“. Die Berliner in weiß dominierten das Spiel. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, die Jungs um Trainer Jens Härtel waren die bessere Mannschaft. Metin Cakmak (18) von BAK war nicht nur Schütze des ersten Tores, sondern trotz Kopfverletzung auch deutlich Spielmacher, gemeinsam mit Christian Siemund (20). Es wurde ein Fest für die Fans. Zwar gab es in der 20 Minute einen ersten Torschuß von Hoffenheim, am Torwart Dominik Kisiel (1) war über weite Zeit ohne Beschäftigung. Das Spiel fand in der Hälfte von Hoffenheim statt. Immer wieder gelangte BAK in Ballbesitz und konnte die Erstligist austzricken. Schöner Fußball führte dann auch in der 32. Minute zum 2:0 durch Justin Gerlach (24), der fast allein vor dem Tor von Wiese war. Wo war die Abwehr von Hoffenheim.

Der Trick funktionierte auch bei 3:0 durch Kevin Kruschke (15). Der Ball rollte seelenruhig in das Tor der Gäste, nachdem Wiese ihn nicht gegriffen hatte. Keiner der Hoffenheimer hatte damit gerechnet. Zu recht war Tim Wiese danach entsprechend sauer, feuerte die Wasserflasche in das Grün. Markus Babbel blieb das Spiel über ruhig sitzen, in der Pressekonferenz sollte er sagen: „Ich war sprachlos“.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit schien Hoffenheim sich spielerisch zu steigern. Zwei neue Spieler sorgten für Impulse, auch der Japaner Takashi Usami (33) wurde für die Gäste eingewechselt, konnte zwar Akzente setzen, aber das Leder nicht ins Tor befördern. Ganz im Gegenteil in Minute 50 folgte noch ein Tor durch Metin Cakmak (18). Das Endergebnis stand 4:0 für BAK. Nach Verletzung wurde auch noch Burak Altiparmak (7) gegen C. Miessner (21) eingewechselt. In der 66. Minute wurde Matin Cakmak (18) gegen Ali Avicioglu (9) gewechselt und in der 72 Minute Kevin Kruschke (15) gegen Christopher Blazynski (17) ersetzt.

Nach dem Spiel zeigte sich Babbel sichtlich enttäuscht: Viele Fehler, müde und schwerfällig nannte er sein Team, sie haben kollektiv versagt. Der Trainer sagte klar: „Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen, so habe ich die Mannschaft nicht kennengelernt. “ Jens Härtel selber wird nicht mit den BAK-Jungs feiern, der Trainer möchte keine Spaßbremse sein. Er warnte aber zugleich „Brot und Butter ist die Meisterschaft“ – Die sehr gute Leistung ist ein einmaliges Fest, aber die Kirche muss im Dorf bleiben, es gilt sich in der gesamten Saison zu behaupten.

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